Liebe
Beethoven war in amouröse Abenteuer und Romanzen verstrickt. 1812
schrieb er in Teplitz einen "Brief an die unsterbliche Geliebte", der
Adressat ist unbekannt. Beethoven heiratete allerdings nie.
Hund
Charles Grodin spielt in dem Kinofilm "Ein Hund namens
Beethoven" aus dem Jahr 1992 einen Familienvater, Beethoven ist ein kleines
Hundebaby, das bald zu einem riesigen Bernhardiner heranwächst. Gegenspieler
ist Dean Jones. Eine Fortsetzung dieses Kino-Hits erschien ebenfalls: Eine
Familie namens Beethoven mit Charles Grodin; Beethoven 4 - Doppelt bellt besser!
mit Judge Reinhold
Wiener oder Bonner
Gegen Ende Sommer veranstaltet Bonn ein Beethoven-Fest.
Ätzend bemerkten die Deutschen: "Beethoven ist Wahlwiener und gilt als
wiener Klassiker. Aber Wien hat Beethoven nicht nötig..." In Bonn gibt es
jedenfalls ein Beethoven Gymnasuim.
Diebstahl
Als Kind stahl Beethoven mit Freunden dem Hausmeister heimlich Eier.
Frau Fischer stellte sie zur Rede. Beethoven meinte, es war wohl ein Fuchs
gewesen. Darauf Frau Fischer: "Ich glaube, Du bist auch so ein schlauer
Fuchs! Was wird wohl aus dir werden...?"
Freudvoll und leidvoll
Beethoven konnte einmal, es war um 1800, die
Wohnungsmiete nicht bezahlen. Karl Amenda, sein Freund, sperrte ihn mit einem
musikalischen Thema in ein Zimmer. Nach drei Stunden übergab ihm Beethoven
mürrisch fertige Variationen. Amenda übergab die Noten dem Hauswirt, der sie
verkaufte. Die Werke wurden später als "Freudvoll und leidvoll"
berühmt.
Gebt acht
Wolfgang Amadeus Mozart sagte 1792 über Beethoven: Auf den gebt
acht, der wird einmal in der Welt von sich reden machen."
Mondscheinsonate
Die Sonate Nr.20 in cis-Moll (op.27/II) erschien 1801. Für
den Musikschriftsteller Ludwig Rellstab erinnerte die Musik an eine Bootsfahrt
am Vierwaldstättersee (Schweiz) bei Mondschein. Unter dem Namen
Mondscheinsonate ist dieses Werk bekannt geworden.
Kühlung
Beethoven pflegte sich nach dem Komponieren mit einem Eimer Wasser
zu erfrischen. Dieses bildete Lacken im Zimmer und tropfte in untere Wohnungen
durch. Beethoven hatte immer wieder Probleme mit den Nachbarn - oder sagen wir
lieber, seine Nachbarn hatten Probleme mit ihm.
Geräuschvolles Benehmen
Nachbarn beklagten sich immer wieder über
Beethoven, da er musizierte wann immer er gerade inspiriert wurde. Dies konnte
nicht nur nächtens sein, es dauerte oft Stunden. Einmal wurde ihm der
Mietvertrag gekündigt wegen "geräuschvollen Benehmens".
Adeliger
Bei Ankunft Beethovens in Wien war man der Meinung, Beethoven sei
von adeliger Abstammung. Anfänglich wurde das "van" in seinem Namen
in "von" geändert. Beethoven widersprach nicht. Dies änderte sich
jedoch in einem Gerichtsprozeß im Dezember 1818 als Beethoven zugab, keinen
Adelsanspruch zu besitzen. Beethovens Motiv stillschweigend seine angedichtete
adelige Abstammung zu dulden sind jedoch eher in Eitelkeit denn materiell
begründet. Beethoven hatte durch seine Förderer immer schon Zugang zu adeligen
Kreisen, brauchte also dafür keinen Adel vorzutäuschen.
Rock'n'Roll
Chuck Berry schrieb ein Lied namens "Roll over Beethoven". Es wurde
ein Hit und viele Künstler haben es nachgesungen, sogar die Beatles. Miguel
Rios löste einen Skandal aus mit seiner Popversion der "Ode an die Freude",
"Song of joy" eroberte die Hitparaden.
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