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Johann Strauss II. Biographie

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Kurzer Abriss über Johann Strauss Sohn's Leben

Am 25.Oktober 1825 wurde Johann Baptist Strauss jun. geboren nachdem seine Eltern Johann Strauss sen. und Anna Streim überstürzt geheiratet hatten. Ab 1841 studierte er im Polytechnikum Rechnungswesen. Nach zwei Jahren wurde er wegen Disziplinarvergehen ausgeschlossen.

Johann Strauss jun. lernte mit Unterstützung seiner Mutter heimlich ein Jahr Violine und Musiktheorie. Dann suchte er bei der Polizei um die Erlaubnis an, "mit einem Orchester von 12 bis 15 Personen in Gastlokalitäten zu spielen". Am 15.Oktober 1844 gab Johann Strauss jun. sein erstes Konzert und zwar bei Dommayers Casino in Wien Hietzing. Sein Orchester spielte nun bei verschiedenen Veranstaltungen und seine Werke erschienen im Verlag Mechetti.

1845 übernahm Strauss die Leitung des Zweiten Bürgerregiments (sein Vater leitete das erste Bürgerregiment).

Johann Strauss jun. hatte zum Unterschied zu seinem Vater um das Revolutionsjahr 1848 Anhänger eher in revolutionären Kreisen. Er schrieb "Revolutionsmarsch", "Studenten-Marsch", "Ligourianerseufzer" und "Barrikadenlieder". Diese Werke wurden verboten, Strauss wurde sogar bei der Stadthauptmannschaft angezeigt wegen Spielens der Marseillaise. Noch 1856 erinnerte man sich bei Hof an diese Haltung und lehnte zweimal Ansuchen um die Stelle eines Hofmusikdirektors ab. Der Hochadel verzieh ihm lange nicht, auch der kaiserliche Hof desavouierte ihn.

1846 und 1847 unternahm Johann Konzertreisen nach Ungarn, Siebenbürgen und in die Walachei.

Nach dem Tod des Vaters am 25.September 1849 übernahm Johann Strauss jun. die Leitung der Kapelle seines Vaters. Zur Trauerfeier dirigierte er Mozart's Requiem.

Nun konnte er im Fasching 1850 in großen Sälen spielen. 1850 gastierte Johann Strauss jun. in Warschau, 1852 in Hamburg.

Strauss spielte montags im Dommayer in Hietzing, dienstags und freitags im Volksgarten, donnerstags in Valentins Bierhalle, samstags in Engländers Restauration in Währing und sonntags im Casino Unger in Hernals.

1854 schrieb er zu Ehren der Hochzeit von Kaiser Franz Joseph II. mit Prinzessin Elisabeth von Bayern (Sissi) den "Myrthenkränze-Walzer".

Der Verleger Haslinger beauftragte Johann Strauss mit jährlich 5 bis 8 Walzer, 3 bis 5 Quadrillen, 3 bis 5 Polkas und 2 bis 4 Märsche zu schreiben. Strauss spielte nicht nur regelmäßige Langzeit-Engagements, sondern auch noch Konzerte im Prater, im Sperl, in den Redoutensälen, den Sofiensälen und in Schwenders Etablissement. Besonders die Wintersaison war sehr stressig, manchmal dirigierte Strauss die ersten Stücke bei einer Veranstaltung und eilte dann zu einer anderen Veranstaltung, wo er den Subdirigenten ablöste und zu Ende dirigierte. Jedoch war Johann Strauss jun. der großen Belastung nicht gewachsen und kollabierte im Frühjahr 1853. Als Johann Struass jun. immer wieder erkrankte übernahm sein Bruder Joseph, der trotz seiner musikalischen Begabung als Bautechniker arbeitete, die Leitung der Kapelle.

Johann Strauss Sohn (Johann Strauss II.)Johann Strauss jun. gesundete nach Kuren im Sommer 1853 und 1854 wieder und schloss nach einem Treffen mit der russischen Zarskoje-Selo-Eisenbahngesellschaft 1854 im Jahre 1856 einen Gastspielvertrag für fünf Monate an den russischen Hof in Pawlowsk, 30km außerhalb von St.Petersburg. Konzertiert wurde im Pavillon "Vauxhall" in der Nähe des Bahnhofsgebäudes. Das Gastspiel wurde immer wieder für die Sommermonate verlängert und sollte letztendlich bis 1865 dauern.

Johann Strauss ließ sich oft von seinen beiden Brüdern Joseph und Eduard Strauss vertreten. Diese Zusammenarbeit wurde in Briefen oft scherzhaft als "Firma Strauss" bezeichnet.

1857 wurden die Stadtmauern und Basteien entfernt, die Ringstrasse sollte an ihrer Stelle entstehen. Die Ringstrasse wurde 1865 eröffnet. Strauss schrieb die "Demolirer-Polka".

Am 27.August 1862 heiratete Johann Strauss jun. im Stephansdom die Sängerin Jetty Treffz (Henriette Treffz-Chalupetzky mit bürgerlichem Namen), die bereits unverheiratet sieben Kinder hatte.

Strauss erhielt 1863 die Stelle eines k.k. Hofmusikdirektors, die er 1870 zurücklegte (den Titel jedoch durfte er behalten). Nun spielte Strauss nur mehr bei Elitebällen und im k.k. Volksgarten. Seine beiden Brüder Joseph und Eduard Strauss übernahmen die Führung der Kapelle und Strauss komponierte die berühmtesten seiner Werke, "Wiener Bonbons", "An der schönen blauen Donau" (Donauwalzer, 1867), "Geschichten aus dem Wienerwald" (1868), "Im Krapfenwaldl", "Wein, Weib und Gesang" und viele andere.

1867 konzertierte Strauss anläßlich der Weltausstellung in Paris. Erfolgreich spielte er im Palais Garnier, der heutigen Pariser Oper.

1868 komponierte Strauss eine erste Operette "Die lustigen Weiber von Wien". 1869 gastierte Strauss abermals von Mai bis September in Pawlowsk. Die "Pizzikato-Polka" entstand.

1870 fand der erste Ball der Gesellschaft der Musikfreunde statt. Strauss spielte den Walzer "Freut euch des Lebens" und spielte ab März regelmäßig Sonntagskonzerte im Musikverein. Im gleichen Jahr starb Mutter Anna.

1871 wurde die Operette "Indigo und die 40 Räuber" im Theater an der Wien erfolgreich uraufgeführt. Strauss hatte nicht allzu viel Erfahrung mit dem ernsteren Genre, die Kritiken waren gemischt. Es folgte im selben Jahr eine Reise nach Baden-Baden. 1872 erfolgte eine Reise nach Boston / USA zum Weltfriedensfest ("World Peace Jubilee") mit 16 Konzerten im Kolosseum vor 30.000 Zuhörern mit einem 800 Mann starken Orchester. Seine Gage: 100.000 Dollar, etwa 210.000 Gulden. Am 29.Juni 1872 wurde der "Jubilee Waltz" zum 100.Geburtstag der USA aufgeführt. Danach ging es abermals nach Baden-Baden.

1873 erfolgte die Premiere von "Carneval in Rom" im Theater an der Wien. Strauss schrieb den berühmten Walzer "Wiener Blut". Für die Weltausstellung komponierte er den Walzer "Bei uns z'Haus", wurde aber zur Weltausstellung nicht engagiert.

Am 4.April 1874 jedoch hatte Strauss einen umwerfenden Erfolg mit "Die Fledermaus". Strauss reiste nach Italien. Nachfolgende Werke floppten. "Cagliostro in Wien"-Theater an der Wien; und die Neufassung "Reine Indigo"-Paris 1875.

Johann Strauss Sohn (Johann Strauss II.)1876 entstand ein Palais Strauss. Strauss bereiste im selben Jahr Berlin und Leipzig. 1877 wurde im Carltheater die Operette "Prinz Methusalem" uraufgeführt. Auf einer Reise nach Paris spielte Strauss Maskenbälle und eine Festkonzert. Eine Neufassung der Fledermaus für das Pariser Publikum unter dem Titel "Le Tzigane" wurde aufgeführt. 1880 folgte die Operette "Das Spitzentuch der Königin" im Theater an der Wien.

Erst "Der lustige Krieg" 1881 war ein kommerzieller Erfolg.

Am 8.April 1878 starb Frau Jetty an einem Schlaganfall und Strauss ehelichte lediglich sieben Wochen später, am 28.Mai 1878, in der Karlskirche eine junge Sängerin namens Ernestine Henriette Angelika Dittrich ("Lily"). Am Theater an der Wien wurde die Operette "Blindekuh" uraufgeführt. Als Angelika ihn 1882 mit dem Direktor des Theaters an der Wien, Franz Steiner, betrog, ließ sich Strauss am 9.Dezember 1882 einvernehmlich scheiden und folgte einer Einladung nach Berlin und dirigierte dort im Friedrich-Wilhelmstädtischen Theater die Premiere von "Eine Nacht in Venedig". Das Textbuch war Ausschlag für einen Theaterskandal.

1880 kaufte Strauss ein Landhaus in Schönau / Niederösterreich. 1884 wurde Strauss mit der Verleihung des wiener Bürgerrechts geehrt.

Am 24.Oktober 1885 fand die Uraufführung von "Der Zigeunerbaron" im Theater an der Wien statt. Dieses Werk erlangte ebenso wie die Fledermaus Weltruhm. Johann und seine 30 Jahre jüngere Freundin Adele Deutsch gingen 1886 nach Russland. 1887 wurde Strauss das Bürgerrecht von Sachsen-Coburg-Gotha verliehen und er ehelichte Adele in der Herzoglichen Hofkirche in Coburg. Noch im gleichen Jahr erfolgte die Uraufführung von "Simplicius" im Theater an der Wien.

Nach drei Jahren Arbeit fand am 1.Jänner 1892 die Premiere der Oper "Ritter Pásmán" im Hofopernthater in Wien statt und wurde ein Flop.

Nun schrieb Johann Strauss noch vier Operetten, von denen "Waldmeister" (4.Dezember 1895, Theater an der Wien) erwähnenswert ist. Die drei weiteren sind "Fürstin Ninetta" (1893, Theater an der Wien), "Jabuka" (1894, Theater an der Wien), "Göttin der Vernunft (1897, Theater an der Wien)

Johann Strauss Sohn1894 erwarb Strauss eine Villa in Bad Ischl und die Operette "Die Fledermaus" wurde erstmals in der Hofoper gespielt. Am 13.März 1897 wurde die Operette "Die Göttin der Vernunft" uraufgeführt. Da ihm das Libretto aufgedrängt worden war, distanzierte sich Strauss von diesem Werk und blieb der Premiere fern.

Am 3.Juni 1899 starb Johann Strauss jun. Sein Grab befindet sich in der Ehrengräber-Sektion am wiener Zentralfriedhof. Er vererbte seinen Vermögen bestehend aus Bargeld, Tantiemen, Wertpapiere, Mobilien und hypothekarisch belastete Immobilien der Gesellschaft der Musikfreunde. Seine Frau und seine Tochter erhielten eine Rente, seine Schwestern Anna und Therese Einnahmen aus Häusern in der Mohsgasse.

Im Carltheater wurde 1899 die Pasticcio-Operette "Wiener Blut", arrangiert von Adolf Müller, aufgeführt, die zurückgeht auf eine Idee von Johann Strauss und auf Werken von Johann Strauss jun. basiert, und 1901 erfolgte die Premiere des Balletts "Aschenbrödel", fertiggestellt durch Josef Bayer, im königlichen Opernhaus in Berlin.

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